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Ab in den Schnee – Winterurlaub mit Hund

Wenn dicke, weiße Flocken vom Himmel fallen und unsere Welt in eine wundervolle Schneelandschaft verwandeln, sind meine beiden Hunde, Caruso und Eliza, begeistert. Sie lieben dieses Wetter, besonders an Tagen, an denen der Himmel blau, die Luft klirrend kalt und die Sonne so wunderbar strahlend ist. Auch viele unserer Gäste auf zwei Beinen und vier Pfoten genießen den Winter. Ihren Urlaub verbringen sie gern in einem unserer tierfreundlichen Ferienhäuser – speziell in den herrlich verschneiten Regionen Bayern, im Harz oder in Österreich.

Absolut stressfrei und rundherum erholsam – so eine „Auszeit“ wünscht sich selbstverständlich jedes Rudel. Allen urlaubsreifen Schneebegeisterten und Skifans geben wir deshalb wertvolle Tipps mit auf die Reise, damit ihre Winterferien mit Hund(en) zu einem traumhaften und unvergesslichen Erlebnis werden.

 

Die Planung

Der perfekte Winterurlaub sollte zunächst sehr genau geplant werden. In welcher Region fühle ich mich wohl? Welches Feriendomizil passt zu mir, meiner Familie und meinem Hund/meinen Hunden? Gibt es für die kuscheligen Winterabende einen Kaminofen, eine Sauna oder sonstige Extras? Ist das Grundstück eingezäunt? Sind schöne Wege für ausgedehnte Winterwanderungen in der Nähe? Wo darf sich der tierische Urlauber leinenlos vergnügen, wo herrscht Leinenpflicht? Bestehen Sie auf eine ausführliche Beratung Ihres Reiseexperten und „schneidern“ Sie dann gemeinsam einen „Urlaub nach Maß“.

 

Skiparadiese für Vierbeiner

Die Hunde von Skihasen dürfen in vielen Langlaufgebieten mit auf die Loipen, müssen aber an bestimmten Stellen an die Leine genommen werden. Und bitte passen Sie gut darauf auf, dass Ihr felliger Begleiter die gespurten Loipen nicht kreuzt beziehungsweise betritt. Vorheriges Üben erleichtert solche Touren enorm. Auf den Abfahrten, Pisten und Skihängen sind Vierbeiner grundsätzlich nicht erlaubt. Es sei denn, Sie sind „Tourengeher“ und haben Ihren Hund ständig an der Leine. In fast allen Winterorten sind die Wanderwege bestens ausgeschildert und für die Wanderungen mit Hund ausgelegt.

 

Die perfekte Wanderausrüstung

Bei Winterwanderungen sollte auch der Urlauber auf vier Pfoten die „richtige Kleidung“ tragen. Kurzhaarige Hunde mit wenig bis gar keiner Unterwolle, wie mein Galgo-Mischling Caruso, benötigen einen warmen Mantel oder einen dicken Pullover. Tiefschnee ist für Mensch und Hund gleichermaßen ein Highlight, zum Beispiel bei Schneeschuhwanderungen abseits der geräumten Straßen/Wege. Die fiesen Schneeklumpen zwischen den Ballen, unter den Achseln oder zwischen den Hinterbeinen sind für die Hunde dagegen eher lästig und lassen sich – zumindest unterwegs – nur schwer entfernen. Im Urlaubsquartier angekommen, lösen Sie die Schneekugeln am besten mit warmem Wasser. Vor jeder Wanderung empfehle ich, die Haare zwischen den Hundezehen möglichst kurz zu halten und die Pfoten dick mit Vaseline einzucremen. Eine Cremedose kann problemlos mitgenommen und während einer langen Wanderung auch zwischendurch aufgetragen werden. Und ganz wichtig: bitte nehmen Sie immer ausreichend Wasser für sich und ihren Hund mit. Nur weil es kalt ist, hat der Vierbeiner nicht weniger Durst. Oft fressen unsere Fellnasen dann Schnee oder knabbern an kleinen Eisstücken – diese Art der „Wasseraufnahme“ führt jedoch sehr häufig zu üblen Magen-Darmproblemen (Schneegastritis etc.).

 

Der Hundekoffer

Jeder Urlauber reist mit Gepäck. Auch der Hund. In vielen hundefreundlichen Feriendomizilen steht dem tierischen Gast eine Grundausstattung (Näpfe, Körbchen, Hundehandtücher, Decken etc.) zur Verfügung. Doch nicht immer reicht der „kleine Koffer“ für den Vierbeiner. Was muss dann unbedingt mit? Tierisch wichtig: der EU-Pass (ggf. Einreisedokumente und/oder Gesundheitszeugnis, Kopie der Hundehaftpflichtversicherung, Maulkorb). Näpfe, ausreichend gewohntes, haltbares Futter und Leckerlis sowie die Erste-Hilfe-Ausrüstung, Gassibeutel, Lieblingsspielzeug und Lieblingsschlafplatz gehören immer ins Gepäck. Pflegeprodukte wie Fellbürste, (Floh-)Kamm, Hundehandtuch und Shampoo können je nach Bedarf im „Kulturbeutel“ verstaut werden. Ist Ihr Hund chronisch krank? Dann vergessen Sie auf keinen Fall seine Herztabletten etc. und informieren Sie sich vor der Reise über die Tierärzte, die sich in der Nähe Ihres Urlaubsortes befinden.

 

Einreisebestimmungen

Wer seinen Winterurlaub im Ausland verbringen möchte, sollte über die Einreisebestimmungen informiert sein. Diese gelten selbstverständlich gleichermaßen für Mensch und Hund. Für Österreich gilt in jedem Fall die Mitnahme des Haustierausweises, aus dem hervorgeht, dass der Hund über eine gültige Tollwutimpfung verfügt. Seit dem 03. Juli 2011 müssen alle Tiere gechipt sein – gut lesbare/erkennbare Tätowierungen, die vor diesem Datum vorgenommen wurden, sind ebenfalls gültig. Speziell in Österreich besteht zudem in manchen Gemeinden Anlein- und Maulkorbpflicht. Herrchen und Frauchen sollten also grundsätzlich entsprechendes Equipment mitführen, auch wenn es in ihrer Urlaubsgemeinde vielleicht nicht von Nöten ist. Wem Österreich zu weit ist, der kann seine „Winterpause“ natürlich auch in Bayern oder im Harz verbringen. Auch hier gibt es zahlreiche Feriendomizile für den schneereichen Winterurlaub mit Hund(en).

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