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Die 7 wichtigsten Kommandos bei der Hundeerziehung

Früh übt sich…

Mit der Erziehung eines Hundes kann schon ab der 3.Lebenswoche begonnen werden. Verantwortungsvolle Züchter beginnen bereits in diesem Alter, die Welpen spielerisch zu prägen und so den zukünftigen Hundebesitzern das Zusammenleben mit dem neuen Vierbeiner zu erleichtern. Wenn ein Welpe oder ein Tierschutzhund bei Ihnen einzieht, sollten Sie nach 2-3 Tagen in der neuen Umgebung mit dem Training beginnen.

 

Die wichtigsten Kommandos üben:

Sitz!

Ihr Hund soll sich setzen und sitzenbleiben, bis Sie es durch ein neues Kommando aufheben. Um dieses Kommando zu erlernen, gibt es einen einfachen Trick. Halten Sie bei den ersten Übungen mit erhobenem Zeigefinger ein attraktives Leckerli (zwischen Daumen und Mittelfinger der gleichen Hand) direkt über die Nase des Hundes und führen es langsam über seinen Kopf hinweg. Um es weiterhin sehen zu können, wird der Hund sich hinsetzen. Wenn er den Zusammenhang zwischen dem erhobenen Zeigefinder und seiner Aktion begriffen hat, erfolgt die Verknüpfung mit dem Sprachkommando „Sitz“. Sprechen sie immer freundlich und langsam.

Der erhobene Zeigefinger ist, auch ohne Sprachkommando, die Geste für diese Übung.

Platz!

„Platz“ bedeutet Hinlegen und liegenbleiben, bis Sie ein weiteres Kommando geben. Zum Üben dieses Befehls beginnen Sie an dem „Sitz“. Verstecken sie ein Leckerli in der flachen Hand zwischen den Fingern und führen die Hand vor der Nase des Hundes langsam zu Boden. Folgt der Hund der Hand und legt sich hin bekommt er das Leckerli und wird überschwänglich gelobt.

Die flachausgestreckte Hand mit leichter Bewegung von oben nach unten ist das Sichtzeichen für diese Übung.

 

„Lauf“ oder „Okay“ sind gute Kommandos, um die Befehle wieder aufzuheben.

 

Bleib!

Der Hund soll genau da bleiben, wo Sie es von ihm verlangen. Das Sichtzeichen ist die flache, dem Hund entgegengehaltene Hand. Üben Sie dies im Anschluss an ein erfolgreiches “Sitz!” oder “Platz!”. Die Belohnung erfolgt erst, nachdem Sie das Kommando z.B. mit “Komm” aufgelöst haben.

 

Komm!

(oder “Hier!”) Das Kommen auf Zuruf ist die Voraussetzung, um Ihren Hund auch ohne Leine laufen zu lassen. Locken Sie den Hund die ersten Male mit einem Leckerbissen und freundlichem Rufen zu sich heran. Funktioniert dies nicht, bewegen Sie sich von Ihrem Hund weg und rufen seinen Namen und das Kommando. Wenn er kommt, halten Sie ihn kurz am Halsband fest und loben ausgiebig. Das zugehörige Sichtzeichen sind die ausgebreiteten Arme.

Wichtig:

Kommen muss immer positiv sein Niemals dürfen Sie mit Ihrem Hund schimpfen, wenn er zu Ihnen kommt, egal was er vorher angestellt hat. Achten Sie auch darauf, dass Sie ihn nicht immer nach dem Kommando “Komm” an die Leine nehmen. Dadurch lernt Ihr Hund, dass der Spaß vorbei ist, sobald Ihr Rufen ertönt.

Fuß!

Bei Fuß gehen heißt, nah an der Seite des Menschen und in seinem Tempo zu gehen. Üben Sie mit längerer Leine an der linken Seite. Immer wenn der Hund vorausläuft, bleiben Sie stehen. Wenn Ihr Hund merkt, dass es nicht weitergeht, wird er zu Ihnen zurückkehren. In diesem Moment müssen Sie sekundengenau loben. Dann geht es weiter, bis Ihr Hund wieder vorausläuft. Bald wird der Hund begreifen, dass er an Ihrer Seite am schnellsten vorankommt. Geben Sie dann erst das dazugehörige Kommando “Fuß!” mit Handzeichen (mit der flachen Hand an den Oberschenkel klopfen).

Aus!

Bei diesem Kommando soll Ihr Hund einen Gegenstand, den er in der Schnauze trägt, hergeben. Fassen Sie den Gegenstand an – die meisten Hunde lassen dann los – und loben Sie ihn dabei.

 

Gelerntes festigen

Hunde begreifen einfache Übungen sehr schnell, was aber nicht bedeutet, dass sie diese Kommandos auch prompt in jeder Situation ausführen. Hier hilft nur eines: Üben und nochmals üben. Optimal sind dreimal täglich 10 Minuten. Beenden Sie die Übungsphasen möglichst mit einer Übung, die Ihr Hund schon sicher beherrscht.

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