{"id":12829,"date":"2020-01-12T08:11:26","date_gmt":"2020-01-12T07:11:26","guid":{"rendered":"https:\/\/flexi.de\/de\/?p=12829"},"modified":"2020-04-27T12:34:03","modified_gmt":"2020-04-27T10:34:03","slug":"wenn-der-vierbeiner-in-die-leine-beisst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flexi.de\/de\/wenn-der-vierbeiner-in-die-leine-beisst\/","title":{"rendered":"Wenn der Vierbeiner in die Leine bei\u00dft"},"content":{"rendered":"<p>Viele Hundebesitzer sind t\u00e4glich damit konfrontiert \u2013 kaum ist man mit dem Hund unterwegs, f\u00e4ngt er auch schon an in die Leine zu bei\u00dfen. Das ist zum einen ziemlich nervig, andrerseits tut es auch der Leine auf Dauer nicht gut. Doch das muss nicht sein. Mit dem n\u00f6tigen Durchhalteverm\u00f6gen und Verst\u00e4ndnis l\u00e4sst sich das Problem sehr gut in den Griff bekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Warum bei\u00dft der Hund in die Leine?<\/strong><\/p>\n<p>Um das Problem anzugehen, ist es zun\u00e4chst wichtig zu wissen, warum der Hund das \u00fcberhaupt macht. In erster Linie aus \u00dcbermut und weil es ihm Spa\u00df macht, mit der Leine zu spielen. Durch ihre Beschaffenheit und dadurch, dass sie an einem Ende festgehalten wird, eignet sie sich aus Hundesicht sehr gut, um darauf herum zu kauen und daran zu zerren. Ist es mehr ein Tragen, dann macht er es deshalb, weil er gern etwas im Maul tr\u00e4gt. Der Vierbeiner bei\u00dft also in die Leine, weil er etwas davon hat. Das ist wichtig zu wissen!<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen kann dieses Verhalten eine \u00dcbersprungshandlung sein. Zum Beispiel wenn Sie mit dem Hund \u00fcben, allein oder in der Hundeschule, und ihm etwas zu viel, zu lang oder zu schwierig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Rolle des Zweibeiners<\/strong><\/p>\n<p>Wie bei Vielem, was sich zwischen Zwei- und Vierbeiner abspielt, ist auch bei diesem Problem der Hundebesitzer beteiligt. Wie Sie bereits wissen, macht ein Hund besonders gern das, wovon er etwas hat. Ob das beim Leinebei\u00dfen der Fall ist oder nicht, liegt nun an Ihnen. Egal, ob der Vierbeiner von selbst damit begonnen hat oder ob vielleicht jemand aus der Familie, etwa die Kinder, ihn erst dazu animiert haben. Ab sofort kommt es darauf an, dass der Hund damit bei niemandem mehr Erfolg, bzw. Spa\u00df hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das hilft<\/strong><\/p>\n<p>Um dem Hund das Bei\u00dfen in die Leine abzugew\u00f6hnen, gibt es verschiedene Optionen. Machen Sie das, was Sie, auch je nach Situation, am besten umsetzen k\u00f6nnen und was bei Ihrem Hund am besten wirkt. Wichtig ist es, konsequent dran zu bleiben. Darf der Vierbeiner mal in die Leine bei\u00dfen und dann wieder nicht, bleiben s\u00e4mtliche Bem\u00fchungen erfolglos.<\/p>\n<p><u>Ignorieren<\/u><\/p>\n<p>Manchmal reicht es schon, sofort kommentarlos stehen zu bleiben und den Hund nicht zu beachten (auch nicht anzuschauen), sobald er beginnt (!) in die Leine zu bei\u00dfen. Macht man bei dem Spiel n\u00e4mlich nicht mit, verliert der Hund den Spa\u00df daran. Erst wenn er damit aufgeh\u00f6rt hat, gehen Sie weiter.\u00a0 Sobald er wieder anf\u00e4ngt, wiederholen Sie Ihre Taktik.<\/p>\n<p>Reicht es nicht, einfach nur stehen zu bleiben, lassen Sie zus\u00e4tzlich die Leine fallen. Bleibt Ihr Hund grunds\u00e4tzlich bei Ihnen, k\u00f6nnen Sie nun einfach weitergehen, ohne ihn zu beachten. Nach ein paar Schritten nehmen Sie die Leine wieder auf, ebenfalls ohne den Hund zu beachten.<\/p>\n<p>Alternativ lassen Sie die Leine fallen und treten mit dem Fu\u00df darauf. Bleiben Sie so lange stehen, bis der Vierbeiner sich wieder \u201enormal\u201c verh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist, die Leine w\u00e4hrend des Gehens und w\u00e4hrend der Hund hineinbei\u00dft, mit der Schlaufe an eine Zaunlatte zu h\u00e4ngen und allein weiter zu gehen.\u00a0 H\u00f6rt der Hund auf, kehren Sie zur\u00fcck und gehen mit ihm wieder weiter. Reden Sie nicht mit ihm.<\/p>\n<p>So lernt der Hund, dass es ziemlich \u201eunlustig\u201c ist, wenn er anf\u00e4ngt, in die Leine zu bei\u00dfen. Aber dass Sie mit ihm weitergehen, so lange er damit aufh\u00f6rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Abbruchsignal<\/u><\/p>\n<p>Kennt Ihr Hund bereits ein Abbruchsignal, dann sagen Sie das, sobald er anf\u00e4ngt, sich mit der Leine zu besch\u00e4ftigen. H\u00f6rt er auf, loben Sie ihn kurz und gehen weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Hilfsmittel<\/u><\/p>\n<p>Es gibt auch zwei \u201etechnische\u201c M\u00f6glichkeiten. Zum einen k\u00f6nnen Sie die Leine in dem Bereich, den der Hund \u201ebearbeitet\u201c mit etwas pr\u00e4parieren, das ihm nicht schmeckt. Etwa mit Zitronensaft oder ein paar Spritzern Parf\u00fcm oder \u00c4hnlichem. Oder Sie verwenden einige Zeit eine Kettenleine. Auf Metall bei\u00dfen Hunde nicht gern herum.<\/p>\n<p>M\u00f6chte der Vierbeiner gern etwas tragen, dann geben Sie ihm unterwegs seinen Lieblingsball oder etwas Entsprechendes zum Tragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>\u00dcben beenden<\/u><\/p>\n<p>Bei\u00dft der Hund aus einer \u00dcbersprungshandlung heraus in die Leine, ver\u00e4ndern Sie die momentane Situation. Im Beispiel Training w\u00fcrde das bedeuten, ihn noch ein oder zwei leichte \u00dcbungen absolvieren zu lassen und die Trainingseinheit zu beenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das schadet<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn Sie vom Verhalten Ihres Vierbeiners genervt sind \u2013 vermeiden Sie unbedingt Nervosit\u00e4t und \u201eWutanf\u00e4lle\u201c usw. Jegliche Unruhe, lautes Schimpfen usw. verst\u00e4rken das Problem nur, weil sich der Stress auf den Hund \u00fcbertr\u00e4gt und Sie und er sich so immer weiter hochschaukeln.<\/p>\n<p>Ziehen Sie au\u00dferdem nicht Ihrerseits an der Leine. Denn das ist ja das, was Ihr Hund gern m\u00f6chte \u2013 ein Zerrspiel mit der Leine\u2026..<\/p>\n<p>Also stets ruhig und cool agieren. Dann klappt es bestimmt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Hundebesitzer sind t\u00e4glich damit konfrontiert \u2013 kaum ist man mit dem Hund unterwegs, f\u00e4ngt er auch schon an in die Leine zu bei\u00dfen.","protected":false},"author":11,"featured_media":13105,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[216],"tags":[270,256,278],"class_list":["post-12829","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erziehung","tag-erziehung","tag-leinentraining","tag-praegung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12829","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12829"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12829\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12829"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12829"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12829"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}