{"id":24857,"date":"2020-12-09T09:48:43","date_gmt":"2020-12-09T08:48:43","guid":{"rendered":"https:\/\/flexi.de\/de\/?p=24857"},"modified":"2021-05-11T10:57:26","modified_gmt":"2021-05-11T08:57:26","slug":"die-7-wichtigsten-kommandos-bei-der-hundeerziehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flexi.de\/de\/die-7-wichtigsten-kommandos-bei-der-hundeerziehung\/","title":{"rendered":"Die 7 wichtigsten Kommandos bei der Hundeerziehung"},"content":{"rendered":"<h2>Fr\u00fch \u00fcbt sich\u2026<\/h2>\n<p>Mit der Erziehung eines Hundes kann schon ab der 3.Lebenswoche begonnen werden. Verantwortungsvolle Z\u00fcchter beginnen bereits in diesem Alter, die Welpen spielerisch zu pr\u00e4gen und so den zuk\u00fcnftigen Hundebesitzern das Zusammenleben mit dem neuen Vierbeiner zu erleichtern. Wenn ein Welpe oder ein Tierschutzhund bei Ihnen einzieht, sollten Sie nach 2-3 Tagen in der neuen Umgebung mit dem Training beginnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die wichtigsten Kommandos \u00fcben:<\/h2>\n<h2>Sitz!<\/h2>\n<p>Ihr Hund soll sich setzen und sitzenbleiben, bis Sie es durch ein neues Kommando aufheben. Um dieses Kommando zu erlernen, gibt es einen einfachen Trick. Halten Sie bei den ersten \u00dcbungen mit erhobenem Zeigefinger ein attraktives Leckerli (zwischen Daumen und Mittelfinger der gleichen Hand) direkt \u00fcber die Nase des Hundes und f\u00fchren es langsam \u00fcber seinen Kopf hinweg. Um es weiterhin sehen zu k\u00f6nnen, wird der Hund sich hinsetzen. Wenn er den Zusammenhang zwischen dem erhobenen Zeigefinder und seiner Aktion begriffen hat, erfolgt die Verkn\u00fcpfung mit dem Sprachkommando \u201eSitz\u201c. Sprechen sie immer freundlich und langsam.<\/p>\n<p>Der erhobene Zeigefinger ist, auch ohne Sprachkommando, die Geste f\u00fcr diese \u00dcbung.<\/p>\n<h2>Platz!<\/h2>\n<p>\u201ePlatz\u201c bedeutet Hinlegen und liegenbleiben, bis Sie ein weiteres Kommando geben. Zum \u00dcben dieses Befehls beginnen Sie an dem \u201eSitz\u201c. Verstecken sie ein Leckerli in der flachen Hand zwischen den Fingern und f\u00fchren die Hand vor der Nase des Hundes langsam zu Boden. Folgt der Hund der Hand und legt sich hin bekommt er das Leckerli und wird \u00fcberschw\u00e4nglich gelobt.<\/p>\n<p>Die flachausgestreckte Hand mit leichter Bewegung von oben nach unten ist das Sichtzeichen f\u00fcr diese \u00dcbung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u201eLauf\u201c oder \u201eOkay\u201c sind gute Kommandos, um die Befehle wieder aufzuheben.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Bleib!<\/h2>\n<p>Der Hund soll genau da bleiben, wo Sie es von ihm verlangen. Das Sichtzeichen ist die flache, dem Hund entgegengehaltene Hand. \u00dcben Sie dies im Anschluss an ein erfolgreiches \u201cSitz!\u201d oder \u201cPlatz!\u201d. Die Belohnung erfolgt erst, nachdem Sie das Kommando z.B. mit \u201cKomm\u201d aufgel\u00f6st haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Komm!<\/h2>\n<p>(oder \u201cHier!\u201d) Das Kommen auf Zuruf ist die Voraussetzung, um Ihren Hund auch ohne Leine laufen zu lassen. Locken Sie den Hund die ersten Male mit einem Leckerbissen und freundlichem Rufen zu sich heran. Funktioniert dies nicht, bewegen Sie sich von Ihrem Hund weg und rufen seinen Namen und das Kommando. Wenn er kommt, halten Sie ihn kurz am Halsband fest und loben ausgiebig. Das zugeh\u00f6rige Sichtzeichen sind die ausgebreiteten Arme.<\/p>\n<p><strong>Wichtig<\/strong>:<\/p>\n<p>Kommen muss immer positiv sein Niemals d\u00fcrfen Sie mit Ihrem Hund schimpfen, wenn er zu Ihnen kommt, egal was er vorher angestellt hat. Achten Sie auch darauf, dass Sie ihn nicht immer nach dem Kommando \u201cKomm\u201d an die Leine nehmen. Dadurch lernt Ihr Hund, dass der Spa\u00df vorbei ist, sobald Ihr Rufen ert\u00f6nt.<\/p>\n<h2>Fu\u00df!<\/h2>\n<p>Bei Fu\u00df gehen hei\u00dft, nah an der Seite des Menschen und in seinem Tempo zu gehen. \u00dcben Sie mit l\u00e4ngerer Leine an der linken Seite. Immer wenn der Hund vorausl\u00e4uft, bleiben Sie stehen. Wenn Ihr Hund merkt, dass es nicht weitergeht, wird er zu Ihnen zur\u00fcckkehren. In diesem Moment m\u00fcssen Sie sekundengenau loben. Dann geht es weiter, bis Ihr Hund wieder vorausl\u00e4uft. Bald wird der Hund begreifen, dass er an Ihrer Seite am schnellsten vorankommt. Geben Sie dann erst das dazugeh\u00f6rige Kommando \u201cFu\u00df!\u201d mit Handzeichen (mit der flachen Hand an den Oberschenkel klopfen).<\/p>\n<h2>Aus!<\/h2>\n<p>Bei diesem Kommando soll Ihr Hund einen Gegenstand, den er in der Schnauze tr\u00e4gt, hergeben. Fassen Sie den Gegenstand an \u2013 die meisten Hunde lassen dann los \u2013 und loben Sie ihn dabei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gelerntes festigen<\/strong><\/p>\n<p>Hunde begreifen einfache \u00dcbungen sehr schnell, was aber nicht bedeutet, dass sie diese Kommandos auch prompt in jeder Situation ausf\u00fchren. Hier hilft nur eines: \u00dcben und nochmals \u00fcben. Optimal sind dreimal t\u00e4glich 10 Minuten. Beenden Sie die \u00dcbungsphasen m\u00f6glichst mit einer \u00dcbung, die Ihr Hund schon sicher beherrscht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fch \u00fcbt sich\u2026 Mit der Erziehung eines Hundes kann schon ab der 3.Lebenswoche begonnen werden. 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