{"id":8072,"date":"2020-10-10T12:01:12","date_gmt":"2020-10-10T10:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/flexi.de\/de\/?p=8072"},"modified":"2020-10-12T13:03:45","modified_gmt":"2020-10-12T11:03:45","slug":"joggingpartner-hund-wie-trainieren-wir-sinnvoll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flexi.de\/de\/joggingpartner-hund-wie-trainieren-wir-sinnvoll\/","title":{"rendered":"Joggingpartner Hund &#8211; wie trainieren wir sinnvoll"},"content":{"rendered":"<p>Das Joggen mit Hund ist eine beliebte Aktivit\u00e4t bei sportlichen Hundehaltern. Auch unsere Hunde haben oft gro\u00dfen Spa\u00df daran, uns beim Joggen zu begleiten. Das liegt daran, dass sie von Natur aus meist tolle Ausdauerl\u00e4ufer sind und das Joggingtempo des Menschen f\u00fcr sie \u00e4u\u00dferst angenehm ist. Hat der Hund die richtige Gr\u00f6\u00dfe, seinen Menschen beim Joggen zu begleiten, kann er im lockeren Trab neben ihm herlaufen. F\u00fcr den Hund ist dies die schonendste Gangart. Gleichzeitig trainiert er dabei Kraft, Kondition und Muskulatur. Auch das Herz-Kreislauf-System wird schonend gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Wie bei allen Sportarten, die man mit seinem Hund betreiben m\u00f6chte, gibt es auch beim Joggen einige Punkte zu beachten. Auch wenn es f\u00fcr viele Hundehalter logisch klingt, den Hund mit zum Joggen zu nehmen: nicht jeder Hund darf joggen, oder eignet sich zum Joggen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Mit Hund joggen &#8211; in diesen F\u00e4llen ganz klar tabu<\/h4>\n<p>Hunde, die noch nicht ausgewachsen sind, sollten den Hundehalter keinesfalls beim Joggen begleiten. Je nach Gr\u00f6\u00dfe des Hundes ist er mit 12-18 Monaten ausgewachsen. Ansonsten werden dauerhafte Gelenksch\u00e4den wie zum Beispiel Arthrose riskiert. Doch auch wenn Hunde bereits \u00e4lter sind, sollte man darauf verzichten, sie zum Joggen mitzunehmen. In diesem Fall sollte man die<\/p>\n<p>Bewegung dem Alter des Hundes anpassen. Wenn ihr Hund sie immer schon beim Joggen begleitet hat, wird er sich nat\u00fcrlich auch im fortgeschrittenen Alter nur schwer davon abhalten lassen. Denn unsere Hunde haben kein Vernunftsdenken. Das Lauftempo sollte dann langsamer sein und auf die Strecke angepasst werden. Ab einem gewissen Alter sollte man dann zum Wohle der Gesundheit des Hundes vom Joggen auf entspannte Spazierg\u00e4nge umsteigen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist das Joggen mit Hund auch tabu, wenn der Hund gesundheitlich angeschlagen ist, er unter einem Infekt, Fieber oder einer Entz\u00fcndung leidet. Hier ist jede Form von Sport tabu.<\/p>\n<p>Es gibt auch Hunde, die alleine schon von ihrem K\u00f6rperbau her nicht zum ausdauernde laufen geeignet sind. Das sind insbesondere Hunde, mit einem massiven und schweren K\u00f6rperbau, wie zum Beispiel franz\u00f6sische Bulldoggen. Aber auch viele kleine Hunderassen, wie zum Beispiel Dackel, sind keine geeigneten Begleiter beim Jogging. Ihre kurzen Beine geben ihnen keine M\u00f6glichkeit, ihren Halter im entspannten Trab zu begleiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Ihr Hund soll abnehmen, da ist Joggen doch perfekt, oder?!<\/h4>\n<p>Auch hier gilt ganz klar nein. \u00dcbergewichtige Hunde sollten zun\u00e4chst etwas an Gewicht verlieren, durch eine angepasste Ern\u00e4hrung und gezieltes Bewegungstraining, bevor sie ihren Halter auf den Joggingrunden begleiten. Ansonsten ist die Belastung f\u00fcr die Gelenke sehr hoch und dauerhafte Gelenksch\u00e4den w\u00e4ren die unweigerliche Folge.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Der perfekte Hund zum Joggen &#8211; gibt es ihn?<\/h4>\n<p>Wenn Sie Ihren Hund als Begleiter auf ihren Joggingrunden haben m\u00f6chten, dann sollte seine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe so sein, dass er sie bequem im leichten Trab begleiten kann. Er sollte einen klassisch schlanken bzw. normalen K\u00f6rperbau haben, damit er sich f\u00fcr das ausdauernde Laufen eignet. Doch auch dann hat nicht jeder Hund Freude am Joggen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Was, wenn der Hund nicht laufen will?<\/h4>\n<p>Zun\u00e4chst einmal laufen Hunde von Natur aus gerne. Es gibt jedoch auch hier Vierbeiner, die schlichtweg keine Freude dabei haben, sich sportlich zu bet\u00e4tigen. Dies sollte man grunds\u00e4tzlich akzeptieren. Wichtig ist hier allerdings auch auszuschlie\u00dfen, dass eventuell Gelenkprobleme oder andere Erkrankungen Grund daf\u00fcr sind, dass der Hund keinen Spa\u00df am Laufen hat.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Wie lange darf ein Hund laufen und muss er trainiert sein?<\/h4>\n<p>Das Fr\u00fchjahr steht vor der T\u00fcr und wir sind hochmotiviert, endlich wieder Joggen zu gehen oder unsere sportlichen Pl\u00e4ne in die Tat umzusetzen.<\/p>\n<p>Doch besonders nach der Winterpause, oder wenn man ganz neu ins Lauftraining einsteigt, sollte das Training Schritt f\u00fcr Schritt aufgebaut werden. Die Trainingseinheiten sollten kurz ausfallen und man startet am besten mit wenigen Minuten im leichten Trab und wechselt dann f\u00fcr wenige Minuten ins Schritttempo. Dann schlie\u00dft man die n\u00e4chste Einheit im Trab an und wechselt weiter ab. Der Hund muss genau wie der Mensch die M\u00f6glichkeit haben, fit zu werden und Kondition aufzubauen.<\/p>\n<p>Besonders zu Beginn sollte man sich selbst und auch den Hund nicht einfach auspowern. Die Folge w\u00e4re nur, dass man das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur unn\u00f6tig strapaziert und in den n\u00e4chsten Tagen Hund und Mensch unter einem unangenehmen Muskelkater leiden.<\/p>\n<p>Wenn man bemerkt, dass der Hund bei den Laufeinheiten langsamer wird und von sich aus in den Schritt wechselt, oder er beginnt stark zu hecheln, sollte man ihm unbedingt sofort eine Pause g\u00f6nnen, bzw. das Training beenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Welcher Boden eignet sich?<\/h4>\n<p>Joggen ist so oder so im Gr\u00fcnen am sch\u00f6nsten. Da der optimale Untergrund weich und federnd ist, empfehlen sich nach M\u00f6glichkeit Wald- und Feldwege f\u00fcr gemeinsame Joggingausfl\u00fcge. Dadurch werden die Bewegungen besser abgefedert und die Gelenke somit gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Asphalt- und Schotterwege eignen sich nicht gut f\u00fcr die Gelenke von Mensch und Hund und sollten daher gemieden werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Darf der Hund vor dem Training essen?<\/h4>\n<p>Mit einem vollen Magen trainiert es sich nicht gut. Auch f\u00fcr den Kreislauf ist die Anstrengung dann besonders hoch. Hinzu kommt das Risiko einer Magendrehung. Somit setzt man seinen Hund einem hohen Risiko aus, wenn er mit vollem Magen laufen geht. Bitte f\u00fcttern Sie Ihren Hund mindestens 2 Stunden vor dem geplanten Training nicht und auch nicht w\u00e4hrend des Lauftrainings.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Darf der Hund zwischendurch trinken?<\/h4>\n<p>Trinken ist erlaubt. Sowohl vor dem Laufen, zwischendurch und nat\u00fcrlich auch danach, darf der Hund trinken soviel er m\u00f6chte. Auch ein \u00a0erfrischendes Bad im Bach oder See kann eine tolle Abk\u00fchlung sein. Hier sollte sich der Hund zuvor allerdings schon heruntergek\u00fchlt haben und nicht v\u00f6llig erhitzt ins k\u00fchle Nass springen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Warm Up bevor es losgeht<\/h4>\n<p>Wie bei allen Sportarten sollte man auch vor dem Joggen sich selbst und auf den Hund aufw\u00e4rmen. Mit einigen aktiven Warm Up \u00dcbungen erw\u00e4rmt man gezielt die Muskulatur und die Gelenke. Das Verletzungsrisiko wird deutlich gemindert, da der Hundek\u00f6rper nach dem Aufw\u00e4rmen elastischer ist und mit unvorhergesehenen Bewegungen besser umgehen kann. Zus\u00e4tzlich bereitet der Hund sich so auch mental auf das anstehende Training vor und ist konzentrierter.<\/p>\n<p>Zum Abschluss das Lauftraining sollte man sich noch die Zeit f\u00fcr ein Cool Down nehmen und den Hund locker auslaufen lassen. Damit stellt man sicher, dass der Hund schneller regeneriert und sich seine K\u00f6rperfunktionen schneller wieder in den Normbereich begeben.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Wie oft darf der Hund joggen gehen?<\/h4>\n<p>Auch wenn man ein begeisterter L\u00e4ufer ist, sollte man mit dem Hund maximal jeden zweiten Tag trainieren. Der K\u00f6rper braucht in jedem Fall Erholungsphasen. Die Muskulatur entwickelt sich nachweislich in den Ruhephasen zwischen den Trainingseinheiten.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Was ist mit Joggen bei warmen Temperaturen?<\/h4>\n<p>Immer wieder sieht man L\u00e4ufer, die auch bei Hitze mit ihrem Hund joggen gehen. Das ist ein absolutes Tabu, denn es ist gesundheitssch\u00e4dlich f\u00fcr den Hund. Laufen bei hohen Temperaturen bedeutet eine extreme Anstrengung f\u00fcr das Herz-Kreislauf-System. Hinzu kommt, dass sich der Asphalt sehr stark aufheizt, was zu Verbrennungen an den Hundepfoten f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Wenn man auch im Sommer nicht auf das Joggen mit Hund verzichten m\u00f6chte, sollte man das Training in jedem Fall in die fr\u00fchen Morgenstunden oder sp\u00e4ten Abendstunden legen. Andernfalls setzt man seinen Hund einer ernsthaften gesundheitlichen Gefahr aus.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die Tage nach dem Training<\/h4>\n<p>Auch in den Stunden und am Tag nach dem Training sollte man seinen Hund aufmerksam beobachten. Sind die Bewegungen normal oder steifbeinig und schwerf\u00e4llig? Wirkt er auff\u00e4llig m\u00fcde? Dann war die Trainingseinheit m\u00f6glicherweise zu lang und der Hund leidet unter einem unangenehmen Muskelkater. Dann sollte man das Trainingspensum in jedem Fall anpassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Joggen mit Hund ist eine beliebte Aktivit\u00e4t bei sportlichen Hundehaltern. Auch unsere Hunde haben oft gro\u00dfen Spa\u00df daran, uns beim Joggen","protected":false},"author":3,"featured_media":8182,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[225,279,224,223,232],"class_list":["post-8072","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit","tag-abnehmen","tag-bewegung","tag-fitness","tag-jogging","tag-training"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8072"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8072\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/flexi.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}